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NEWS & BLOG
- rund um Energie



03.April 2024

Verbraucherzentrale
Neue Gesetze und Normen für Steckersolar:
Was gilt heute, was gilt (noch) nicht?
Für Balkonkraftwerke gelten zahlreiche Vorgaben, die politisch oder technisch definiert sind.
Was ist heute erlaubt und was nicht?
Verschaffen Sie sich einen Überblick über Änderungen und Vereinfachungen >>



29.Januar 2024

Wood Mackenzie:
Photovoltaik-Wachstum wird global bis 2032 abflachen



Die Talfahrt der Photovoltaik-Modulpreise geht ungebremst weiter
Im fünften Monat in Folge fielen die Modulpreise wieder um etwa sechs Prozent >>>

21.August 2023

 

Grafik: pvXchange.com



Ab 1.Oktober Pflicht: Millionen Deutsche müssen den Heizungs-Check machen >>>

 


Definierter Ausbaupfad
- so will die Ampel-Regierung bis 2030
einen Anteil von 80 Prozent am Bruttostromverbrauch erreichen:
Neuer „Szenariorahmen Strom 2023 bis 2037“:
Photovoltaik wird Energieträger mit höchster installierter Leistung in Deutschland

Weitere Informationen zum aktuellen Szenariorahmen 2023-2037/2045.




DIW hält Kohleausstieg bis 2030 auch ohne Erdgas aus Russland für machbar >>>

  


Habeck kündigt Oster- und Sommerpaket samt Photovoltaik-Booster an >>>

  


Energiepreise steigen 2022 weiter an >>>

 


Blackout: Ein großflächiger Stromausfall ist ein reales Risiko >>>



Eigener redaktioneller Beitrag

Mythos - Photovoltaik lohnt sich nicht

 "meine Dachfläche zeigt nicht nach Süden"

 Noch immer hören wir dieses in unserer täglichen Praxis oftmals vor Ort. Vor Jahrzehnten mit Sicherheit zu Recht - im Jahr 2024 gilt dieses natürlich nicht mehr. Ein schneller Blick auf unsere Grafik zeigt Ihnen, mit welchen Erträgen Sie dennoch rechnen können - auch bei keiner Südausrichtung oder den oftmals propagierten Neigungswinkel von 30 Grad.

Beispiel:
Ihr Dach weicht 50 Grad von der Südausrichtung ab und besitzt eine Neigung von 50 Grad
- Sie können dennoch immer noch mit einen starken Ertrag von 90% rechnen!

Ermitteln Sie selber, schnell & objektiv, mit einem kurzen Blick:


PS.: Sie besitzen dennoch keine geeignete Fläche?
Haben Sie schon einmal über einen solaren Carport nachgedacht?

 Solarcarports finanzieren sich oftmals von alleine und... >>>

 

 


 Fraunhofer Institut

Amortisationszeit bei Photovoltaik

Das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme ISE hat erstmals Daten zur energetischen Amortisationszeit von PV-Dachanlagen erstellt. In Europa beträgt sie für in China produzierte Siliziummodule lediglich 1 bis 1,3 Jahre.

Das Fraunhofer ISE hat erstmals die energetische Amortisationszeit der Photovoltaik berechnet. Das geht aus dem Photovoltaics Report des Instituts hervor. Dessen Ziel ist es laut ISE, Daten verschiedenster Quellen in einem Bericht aufzubereiten und damit leicht zugänglich zu machen. Prof. Dr. Andreas Bett, Institutsleiter am Fraunhofer ISE dazu: »Ursprünglich hatten wir dies als einen Service für unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begonnen”. Das Institut habe gemerkt, wie zeitaufwändig es ist, an vertrauenswürdige Fakten zum Photovoltaik-Markt heranzukommen. Als Solarforschungsinstitut trage das ISE gerne zu einer objektiven Diskussionsgrundlage bei. Und zwar, “indem es diese von uns geprüften und möglichst verständlich aufbereiteten Zahlen für alle bereit stellen”, so Bett.

Energy Payback Time für PV

Die neuste Version des PV Reports enthält neben den aktualisierten Zahlen zu Photovoltaikproduktion, -installation und Performance auch Daten, die in dieser Ausgabe zum ersten Mal zusammengetragen wurden. Die energetische Amortisationszeit (»energy payback time«) gibt beispielsweise die Zeitspanne an, die ein Kraftwerk betrieben werden muss, um die investierte Energiemenge bereitzustellen. Der Photovoltaics Report zeigt zum ersten Mal die historische Entwicklung sowie vergleichbare Werte für verschiedene Regionen. Somit liegt die »energy payback time« für Dachanlagen mit in China produzierten Siliziumsolarmodulen und einer Effizienz von 19,9 Prozent in Europa bei 1 bis 1,3 Jahren und weltweit zwischen 0,44 (Indien) und 1,42 Jahren (Kanada).

Neu hinzugekommen ist auch eine europäische Übersichtskarte, auf der die Produktionskapazitäten entlang der PV-Wertschöpfungskette für Material, Solarzellen und PV-Module in den einzelnen Mitgliedsstaaten verzeichnet sind. Daraus wird ersichtlich, dass insbesondere im Modulbereich Produktionsstätten in vielen europäischen Ländern in Betrieb sind. Die Gesamtkapazität beträgt ca. 7 Gigawatt (GW) pro Jahr. Ebenso gibt es aktuell Produktionskapazitäten für umgerechnet 50 GW solare Leistung pro Jahr für Siliziummaterial. Produktionsstätten für Solarzellen (aktuell circa 1 GW pro Jahr) werden derzeit erweitert.

Quelle: Fraunhofer ISE



pv  Xchange

Preisaufstieg bei Solarmodulen gestoppt

Der Preisanstieg für Solarmodule ist im Juli 2021 vorerst zum Erliegen gekommen.
Das geht aus der monatlichen Analyse von pv Xchange hervor.

Lediglich bei bifazialen Modulen hielt der Preisauftrieb an.


Der Preisaufschwung bei Solarmodulen ist im Juli 2021 zunächst gestoppt. Das geht aus dem PV-Spotmarkt-Preisindex hervor. Der Index basiert auf einer Analyse von pv Xchange. In den ersten sechs Monaten 2021 hatte sich die Photovoltaik merklich verteuert. Wie nun pv Xchange-Geschäftsführer Martin Schachinger in seinem monatlichen Kommentar schreibt, haben die „aktuellen Photovoltaikmodulpreise nach einem kontinuierlichen Anstieg seit Jahresbeginn endlich wieder einmal eine Verschnaufpause eingelegt. Ob diese länger andauert oder die Preise in den kommenden Monaten sogar wieder nachgeben, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Zumindest die Siliziumpreise und damit auch die Wafer- und Zellpreise sind einem leichten Preisverfall ausgesetzt. Eine entscheidende Bewegung der allgemeinen Modulpreise ist vermutlich jedoch nicht vor dem vierten Quartal zu erwarten. Ob diese nach oben oder unten zeigt, hängt im Wesentlichen von der Entwicklung des internationalen Marktes ab.“

Der Preisaufschwung von Solarmodulen hielt im Juli einzig im Segment der bifazialen Module an. Der Preis betrug 0,38 Euro je Watt. Das waren 2,7 Prozent mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn entspricht das einem Anstieg von 11,8 Prozent. Abwärts ging es dagegen für Mainstream-Module. Sie waren im Juli 4,0 Prozent günstiger zu haben als im Juni. Im Jahresverlauf steht allerdings eine Verteuerung von 4,3 Prozent zu Buche. Unverändert bleiben die Preise für Low-Cost-, All-Black- und High-Effiency-Module. Seit Jahresanfang sind diese Modultypen aber auch bereits zwischen 6,1 und 12,5 Prozent teurer geworden.

Quelle: pvXchange 



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